Abtei Königsmünster, Meschede

Die Benediktinerabtei Königsmünster gehört der Kongregation der Missionsbenediktiner von St. Ottilien an. Seit 1928 leben und arbeiten Mönche in Meschede im Sauerland. Aufgabenschwerpunkte sind Jugend- und Bildungsarbeit im Gymnasium der Benediktiner und zwei Gästehäusern (Oase/Haus der Stille). Ebenso unterstützt die Abtei Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika, v.a. in den Bereichen Bildung und Gesundheit.
Die Missionsbenediktiner knüpfen dabei an die mittelalterliche Tradition der Benediktinermissionare an, welche entscheidend zur Christianisierung Europas beigetragen haben - die Heiligen Bonifatius und Ansgar sind nur zwei bekannte Beispiele. Die Verkündigung des Glaubens geschieht ausgehend von Klöstern, die sich nach und nach zu geistlichen Zentren ihres Umfelds entwickeln. Durch das Zeugnis benediktinischen Lebens werden die Menschen in ihren ganzheitlichen Bedürfnissen angesprochen.
In den letzten Jahrzehnten ist die Kirche immer mehr zur Einsicht gelangt, dass auch Europa Missionsland geworden ist. Dem versucht unsere Abtei mit der Cella St. Benedikt in Hannover Rechnung zu tragen. Seit 1988 leben und arbeiten einige Mitbrüder im säkularen Umfeld einer deutschen Großstadt.

Kontakt

Abtei Königsmünster, Meschede
Br. Antonius Fach OSB / P. Maurus Runge OSB (Missionsprokura)
Klosterberg 11
59872 Meschede

Telefon: 02912995107
E-Mail Adresse:

Internet:
http://www.koenigsmuenster.de

Unsere Projekte

Bildung für Tansania
Bildung für Tansania

Seit 2012 unterstützen wir gemeinsam mit dem Freundeskreis Bildung für Tansania Bildungsprojekte der Abbey Secondary School unserer benediktinischen Mitbrüder der Abtei Ndanda in Tansania. So wurde u.a. ein neuer Studiersaal mit Bibliothek und der Bau eines Internates für Mädchen finanziert. Laufend werden Stipendien an Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Ausbildungszweige vergeben.

Hier können SIe sich ein Blitzlicht des Freundeskreises "Bildung für Tansania" über ihre Arbeit und weitere Kontaktmöglichkeiten herunterladen.

 

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Cella St. Benedikt
Cella St. Benedikt

Seit 1988 leben und arbeiten Mönche der Benediktinerabtei Königsmünster in der Cella St. Benedikt. Mitten in Hannover, einer säkularen Großstadt im Norden Deutschlands, geben sie Zeugnis vom benediktinischen Leben im gemeinsamen Stundengebet, ihrem Dasein für die Menschen, in Gastfreundschaft und Begleitung. Die Gründung der Cella auf Einladung des damaligen Bischofs von Hildesheim, Josef Homeyer, trägt der Tatsache Rechnung, dass auch Deutschland in vielem Missionsland geworden ist.

Mehr über Leben und Arbeit der Brüder in Hannover erfahren Sie auf der Homepage der Cella.

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Gründung in Ägypten
Gründung in Ägypten

In der Vesper am Abend des 9. Januar 2017 haben zwei ägyptische Novizen in der Gemeinschaft der Missionsbenediktiner von Tigoni in Kenia offiziell ihr Noviziat begonnen. Nach Abschluss ihrer klösterlichen Ausbildung sollen sie nach Ägypten zurückkehren, um am reichen Baum des monastischen Lebens der ägyptischen Kirche den missionsbenediktinischen Zweig einzupflanzen.
Die Initiative geht zurück auf P. Maximilian M. Musindai OSB, einen jungen kenianischen Mitbruder, der in Kairo sich in den Fächern Arabistik und Islamistik weiterbildet. Ihm haben sich dort mehrere junge Männer angeschlossen, die am monastischen Leben in der missionsbenediktinischen Tradition interessiert waren. Derzeit wird gemeinsam mit den kirchlichen Autoritäten Ägyptens ausgelotet, wie eine solche Präsenz in Ägypten aussehen kann.

Weitere Informationen über die Gründung finden Sie hier.

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Stipendienprogramm Philippinen
Stipendienprogramm Philippinen

Seit 1983 ist die Kongregation der Missionsbenediktiner auf den Philippinen vertreten. Im St. Benedict’s Monastery in Digos auf der südlichen Insel Mindanao leben und arbeiten zur Zeit ca. 20 Mönche, die neben einer kleinen Milchwirtschaft, Obst- und Gemüseanbau, einer Krankenstation, in der vor allem psychisch Kranke kostenlos behandelt werden, auch ein mittlerweile gut angenommenes Stipendienprogramm für arme und bedürftige Schülerinnen und Schüler anbieten. Jugendliche aus den um das Kloster herum verteilten Dörfern, deren Familien sich das Schulgeld nicht leisten können, erhalten finanzielle Hilfen, um eine gute Ausbildung zu bekommen. Offiziell heißt dieses Programm: St. Benedict’s Monastery Scholarship Program (SBMSP), auf Deutsch: Stipendienprogramm des Klosters St. Benedikt. Bei den unterstützten Schülern handelt es sich um materiell arme, aber intellektuell vielversprechende junge Leute. Seit Beginn des Programms sind mehr als 400 Jugendliche unterstützt worden, die so einen Abschluss machen konnten. Gegenwärtig bekommen ca. 90 Schülerinnen und Schüler Unterstützung – nicht nur finanziell, sondern auch durch angebotene Seminare auf dem Klostergelände. So zeigen die Fotos Stipendiaten des Klosters bei einem Seminar zur Drogenprävention, das die Polizei in Digos City durchgeführt hat.
Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung für dieses Projekt, damit gerade die armen Jugendlichen auf den Philippinen eine gute Ausbildung bekommen und so ihre Chancen auf eine Zukunft jenseits von Drogen und Gewalt steigen!

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Kindergärten Riroda
Kindergärten Riroda

Die Pfarrei Riroda wurde im Jahre 1996 von P. Altfrid Wachtel OSB (gest. 2008) errichtet. P. Altfrid aus der Abtei Königsmünster in Meschede wirkte seit 1985 als Missionar in der Diözese Mbulu. Durch seinen Eifer in der Seelsorge wuchs die Pfarrei sehr schnell, die Zahl der Katholiken wurde stetig größer. So entstanden nach und nach in den Dörfern der Umgebung eigene Gemeinden. Inzwischen ist die Pfarrei auf 8.800 Katholiken gewachsen und es gehören 17 Außenposten dazu, die heute von Gemeindepfarrer, Reginald thy Barhe, betreut werden.

Sein Werk wird segensreich fortgeführt. Der große Wunsch von P. Altfrid war es, dass die Pfarrei und die Außenposten einmal Kindergärten einrichten und die Kinder betreut, gefördert und auf die Grundschule vorbereitet werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Augenklinik in Tororo, Uganda
Augenklinik in Tororo, Uganda

In unserem Kloster in Tororo/Uganda unterhalten wir seit nunmehr 25 Jahren eine Klinik, die speziell auf Augenleiden ausgerichtet ist. Die Augenklinik Tororo ist die einzige Spezialklinik in Uganda. Durch die Nähe zur Grenze nach Kenia und Tansania kommen auch von dort Patienten, um ihre Augenleiden behandeln zu lassen.

Jährlich werden ca. 26.000 Patienten behandelt, davon 7.000 Kinder. Augenoperationen werden ca. 2.000 jährlich durchgeführt, 65 % davon am Grauen Star. Diese Operationen werden regelmäßig und ambulant ausgeführt.

Um die Gebühren und Behandlungskosten gering zu halten und so möglichst vielen Menschen zu helfen, ist die Klinik auf Spenden angewiesen. Eine durchschnittliche Operation kostet ca. 40,-- € und die Operation am Grauen Star ca. 17,-- €. 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

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Gründung einer Gemeinschaft auf Kuba
Gründung einer Gemeinschaft auf Kuba

Die Klostergemeinschaft in Havanna wurde 2008 gegründet. Sie besteht derzeit aus vier Brüdern und ist noch in einer vorläufigen Unterkunft im Stadtteil Vedado einquartiert. In der Nähe von San José de las Lajas, 35 km südöstlich der Hauptstadt, wird derzeit der Aufbau eines Klosters mit Klosterökonomie und Gästehaus vorbereitet.

Am 21.3. 2015 hat der erste kubanische Mönch in Havanna die zeitlichen Gelübde als Missionsbenediktiner abgelegt. Bruder Sebastian ist 40 Jahre alt und stammt aus der Hauptstadt.

Weitere Informationen über die Gemeinschaft auf Kuba finden Sie auf unserer Homepage.

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Exerzitienarbeit im Haus der Stille der Abtei Königsmünster
Exerzitienarbeit im Haus der Stille der Abtei Königsmünster

Seit 2001 laden wir Menschen ins Haus der Stille ein, sich in Exerzitien und Kursangeboten einige Tage zurückzuziehen und Kraft für ihren Alltag zu tanken. Das Haus steht ebenso Gruppen von außen offen, die von einem Mönch in Einkehrtagen begleitet werden. Das Haus der Stille, entworfen vom Architekten Peter Kulka gemeinsam mit den Mönchen der Abtei Königsmünster, wird wegen seiner reduzierten Architektur von vielen geschätzt und hat mehrere Architekturpreise gewonnen.

Weitere Informationen über das Haus der Stille und das Kursprogramm finden Sie hier.

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Jugendarbeit in der Oase der Abtei Königsmünster
Jugendarbeit in der Oase der Abtei Königsmünster

Seit 1981 bietet die Abtei Königsmünster Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Oase einen Ort der Besinnung und Begegnung. In Schulbesinnungstagen, der Oberstufenakademie, dem Studium Generale, bei der Wanderwoche, dem Silvestertreffen und in der Ministrantenarbeit sind junge Menschen eingeladen, klösterliches Leben kennenzulernen und ihren Standort in der Welt von heute zu finden.

Weitere Informationen über die Projekte der Oase finden Sie hier.

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Neugründung in Mosambik
Neugründung in Mosambik

Am 15. November 2014 wurde eine Gruppe junger Missionare von der Abtei Ndanda in Tansania im Rahmen einer feierlichen Vesper in den Norden Mosambiks ausgesandt. Zu dieser Gruppe gehört auch unser P. Jorge Blanco OSB. Bischof Luis Lisboa hat die Missionare eingeladen, in seiner Diözese Pemba ein Kloster zu gründen und dort in der Seelsorge zu helfen.
Der Norden Mosambiks leidet noch bis heute unter den Folgen des Bürgerkriegs, der vor 25 Jahren endete. Es fehlt eine intakte Infrastruktur, Schul- und Gesundheitswesen sind sehr vernachlässigt. Die Missionare der Abtei Ndanda wollen durch ihr Engagement in Seelsorge, Ausbildung und Gesundheitswesen die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verbessern und zu einer friedlichen Zukunft beitragen. Somit leisten sie auch einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Fluchtursachen in Afrika.
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie den Aufbau des jungen Klosters und der Ortskirche von Pemba in Mosambik.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

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Hospital Ndanda, Tansania
Hospital Ndanda, Tansania

Ein Schwerpunkt unserer Missionsarbeit liegt im Auf- und Ausbau eines guten Gesundheitswesens. Gesundheit für alle Menschen ist ein wichtiger Schlüssel für die Entwicklung eines Landes - Mission umfasst Leib und Seele des Menschen.

Das St. Benedicts Hospital der Abtei Ndanda in Tansania wurde 1927 durch Sr. Dr. Thekla Stinnesbeck OSB gegründet. Seither hat es sich kontinuierlich vergrößert und den Bedürfnissen angepasst. Aktuell hat das Hospital 300 Betten. Im Jahr 2014 wurden 71.000 ambulante und 13.000 stationäre Patienten behandelt, sowie ungefähr 7.700 Operationen durchgeführt. Der direkte Einzugsbereich umfasst 25.000 Einwohner, der erweiterte Einzugsbereich 150.000 Einwohner, einschließlich Patienten aus dem Norden von Mosambik. Das Personal besteht aus 355 Mitarbeitern, darunter 20 afrikanische Ärzte und 128 Krankenschwestern.
Zu den Herausforderungen unserer Arbeit dort gehört, dass die Unterstützung von Seiten der Regierung bezüglich Gehälter der Mitarbeiter und Material den Bedarf bei weitem nicht decken kann. Daher sind wir für jede Spende dankbar, damit der segensreiche Dienst an den Menschen der Region weitergeführt und verbessert werden kann.
 
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