Institut St. Bonifatius

Unterstützung für Gefangene im Zentralgefängnis von Goma (DR Kongo)

Es ist ein Bild des Elends, das sich bietet: Gebaut für 150 Gefangene, hat das Zentralgefängnis von Goma derzeit mehr als 2000 Insassen – Tendenz: steigend! Daneben gibt es noch ein Frauengefängnis und eines für Kinder und Jugendliche. Alle leben unter unglaublich primitiven Bedingungen: Die hygienischen Verhältnisse sind katastrophal, die Lebensmittel- und Wasserversorgung noch schlechter. Krankheiten verbreiten sich im Gefängnis rasend schnell, denn auch das Krankenquartier ist hoffnungslos überbelegt.

Dank des Engagements eines Institutsmitglieds und des Teams im Gefängnis kann nun immerhin mit Hilfe von Spenden für die Unterernährten und Kranken die magere Tagesration mit einer Schüssel nahrhaften Maisbrei und Gemüse ergänzt werden. Auch eine erste Verbesserung der sanitären Anlagen ist bereits erfolgt. An Sonntagen bringen die katholischen Pfarreien reihum gekochtes Essen für die Gefangenen, auch Seife und Waschpulver.
Die Perspektivlosigkeit für die Gefangenen aber bleibt: Die Entlassungen stehen in keinem Verhältnis zu den Neuaufnahmen, und die Chance auf ein ordentliches Gerichtsverfahren tendiert bei den gegenwärtigen Zuständen in Goma gegen Null. Schuldig oder unschuldig leiden alle unter den menschenunwürdigen Bedingungen ihrer Haft und sind dringend auf Hilfe angewiesen.

Weitere Informationen über das Projekt unter http://www.institut-st-bonifatius.de/de/Mission/DRKongo/Goma_Zentralgefängnis.php

Bezahlen Sie bequem online:
  • SEPA Lastschrift
  • Mastercard
  • VISA