Metropolitankapitel zu Paderborn

 

Das Domkapitel zu Paderborn ist aus dem 799 von Karl dem Großen und Papst Leo III. gegründeten Domkloster hervorgegangen. Ihr Ende fand die tausendjährige Institution 1810 durch die Säkularisation. Die Neuerrichtung erfolgte nach den Bestimmungen der päpstlichen Bulle De salute animarum vom 16. Juli 1821. Das Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Freistaat Preußen erhob 1930 das Domkapitel zum Metropolitankapitel in der Mitteldeutschen Kirchenprovinz. Zu den Aufgaben des Metropolitankapitels zählt die Feier der Liturgie im Hohen Dom, die Erhaltung der Hohen Domkirche, die Beratung des Erzbischofs sowie die Wahrnehmung der Rechte und Pflichten des Konsultorenkollegiums, im Falle der Vakanz des Erzbischöflichen Stuhles die Wahl des Diözesanadministrators und vor allem die Wahl des Erzbischofs.

Kontakt

Metropolitankapitel zu Paderborn
Monsignore Joachim Göbel
Domplatz 3
33098 Paderborn

Telefon: 05251 / 125 1227
E-Mail Adresse:

Internet:
http://www.erzbistum-paderborn.de/dom/

Unsere Projekte

Glocken für den Hohen Dom zu Paderborn

Glocken aus Gussstahl

Das Geläut des Paderborner Domes besteht aus sechs Gussstahlglocken im Hauptturm, die 1951 vom Bochumer Verein für Gußstahlfabrikation gegossen wurden, und zwei Zinnbronzeglocken im Dachreiter, die 1984 von der Glockengießerei Petit & Gebrüder Edelbrock gefertigt wurden.

Dem Geläut im Hauptturm kommt besonderer Denkmalwert zu, denn es handelt sich bei ihm um das erste europäische Domgeläut aus Gussstahl. Zudem war es dem damaligen Paderborner Erzbischof Lorenz Jaeger ein besonderes Anliegen, die Glocken vom Bochumer Verein gießen zu lassen, lag dieser doch zu jener Zeit noch auf dem Gebiet des Erzbistums Paderborn. Die gesamte läutetechnische Anlage ist bis heute weitgehend unverändert erhalten.

Im Zuge der Außenrenovierung des Domturmes 2017/2018 ist auch eine Restaurierung des Geläutes geplant.

Ein alter Plan

Das Metropolitankapitel hat beschlossen, das vorhandene Geläut - wie von Experten vorgeschlagen - musikalisch zu optimieren. Im Zuge der Restaurierungsarbeiten soll es um zwei weitere Glocken ergänzt werden: Um eine neue kleine Glocke (Ton gis', ca. 1000 kg) als „Klangkrone” und eine neue große Glocke (Ton e, ca. 13.000 kg) als „Klangteppich”.

Diese neue Bass-Glocke wird das Geläute des Paderborner Domes als Mutterkirche unseres Erzbistums ihrer Bedeutung entsprechend vervollständigen, aber auch das klangliche Fundament aller anderen Paderborner Glocken bilden. So „antwortet” sie beispielsweise auf die Geläute der Abdinghofkirche und von St. Heinrich.

Eine so tiefe Glocke ist auch als Einzelinstrument überaus beeindruckend. Sie wird die Herzen ihrer Hörerinnen und Hörer berühren, welcher Herkunft und Religionszugehörigkeit sie auch sein mögen, und dadurch eine Verbindung zwischen Menschen schaffen.

Die Idee, eine solch große Glocke im Dom aufzuhängen, ist alt. Schon 1927 gab es beim Neuguss des Domgeläutes nach dem Ersten Weltkrieg entsprechende Planungen.

Von großem Vorteil ist, dass der vorhandene Glockenstuhl bereits statisch für das Gewicht der neuen Glocken ausgelegt ist. Zudem ist das notwendige Außengerüst am Domturm wegen der Fassadenrestaurierung sowieso vorhanden und muss nicht eigens errichtet werden.

Ziel ist, dass die neuen Glocken im Laufe des Jahres 2017 gegossen, spätestens im Frühjahr 2018 montiert und zum Festgottesdienst am 22. Juli 2018, dem 950. Jubiläumstag des Datums der Weihe des Imad-Doms, erstmalig geläutet werden.

Die Kosten

Die Kosten für die große Glocke betragen nach dem vorliegenden Angebot 275.000 Euro.

Wie für alle Kirchen des Erzbistums Paderborn müssen diese Mittel auch für die Domkirche durch Spenden aufgebracht werden; dazu erbitten wir hierdurch Ihre Unterstützung! Die kleine Glocke zum Preis von 17.000 Euro ist bereits gestiftet. Die entstehenden Nebenkosten (z.B. für die Holzjoche und die Klöppel, den elektrischen Läuteantrieb, die Montage etc.) werden - wie im Erzbistum Paderborn bei allen Kirchen üblich - zu 70 % aus Kirchensteuermitteln gefördert.

Um die Summe aufzubringen, erbitten wir Ihre Spende! Für den Dom und die ganze Stadt versprechen wir uns einen großen „musikalischen” Gewinn, an dem Sie sich beteiligen können. Zudem ist eine Glocke ein sehr langlebiger und hochwertiger „Spendenzweck”!

Alle Spender, die dies wünschen, werden fortlaufend per E-Mail über den Fortschritt der Planungen und Arbeiten unterrichtet. Eine kurze Nachricht an metropolitankapitel@erzbistum-paderborn.de genügt.

Einzelspender, Gruppen, Vereine, Clubs u. ä. haben außerdem die Möglichkeit, bei Großspenden ab 1.000 Euro ihren Namen auf einer Spendertafel, die im Turm unterhalb der Glockenstube angebracht wird, zu „verewigen”.

Im Namen des Domkapitels bitte ich Sie herzlich um Ihre Mithilfe and danke schon jetzt für eine großzügige Beteiligung an diesem großen Projekt, das für das Erzbistum, den Dom und die Stadt Paderborn einen bleibenden Wert erbringen wird.

Msgr. Joachim Göbel
Dompropst

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